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Das BMEL und der Lobbyismus

Mit der Ablehnung des Bundesrates, Tiertransporte in EU-Drittstaaten, oder auch Risikostaaten, zu unterbinden, gehen die fürchterlichen Tiertransporte mit den uns schon bekannten Bildern leider weiter.

Nicht nur das. Auch den Forderungen der Tierschutzseite an das BMEL und die Zuchtverbände, die Versorgungsstationen zu zertifizieren und die Endabnehmer (Landwirte?) transparent zu machen, kommt man nicht nach.

Ein Schreiben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erging an die Mitglieder des Bundesrates, in dem nur Gründe dagegen aufgeführt wurden, dem das Land Hessen heftig widersprach. Auch die Botschaften Usbekistans und des Libanon beteuerten, nur das Beste mit den Tieren im Sinn zu haben. Seltsam, dass zahlreiche Filmaufnahmen etwas ganz anderes zeigen und die angeführten Argumente ad absurdum führen.

Ich stelle hier alle erforderlichen Dokumente zum Nachlesen und Download zur Verfügung

Schreiben BMEL an die Bundesländer

Antwort Hessen

Appell des Deutschen Tierschutzbundes

Botschaft Usbekistan

Botschaft Libanon

Statement der Niederlande, Luxemburgs und Deutschlands

Frau Klöckner macht stattdessen lieber Wahlkampf und tut dann so, als läge es ihr am Herzen, dass diese Transporte aufhören. Wenn dem so wäre, hätte ihr Ministerium jetzt klare Kante gezeigt. Frau Klöckner tut stattdessen das, was sich durch ihre ganze Zeit als Ministerin wie ein roter Faden zieht, nämlich 1a Lobbyistenpolitik.

Beim Thema Tierschutz versagt die Union auf ganzer Linie, wie bei anderen Themen auch und streut den Menschen Sand in die Augen.

Über Angelika

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