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Erinnerungen können schmerzhaft sein

Facebook schickt einem täglich die Erinnerungen des Tages von den Jahren zuvor. Heute, am 19.10.19 waren Erinnerungen von Geschehnissen aus dem Jahr 2016 dabei, die mich lange nicht zur Ruhe kommen ließen.
Zu der Zeit waren Jessie Treverton für Sea Shepherd und Daniela Moreno für das Dolphin Project von Richard O’Barry in Taiji/Japan, um von der Delfinjagd zu berichten.

An diesem Tag gelang es den Jägern, etwa 35-40 Streifendelfine in die Bucht von Taiji zu treiben, die sie mit roher Gewalt folterten und abschlachteten. Das Wasser in der eigentlich malerisch schönen Bucht verfärbte sich tiefrot.

Daniela Moreno verlor während sie berichtete die Fassung und auch Jessie Treverton, die in den Jahren zuvor schon auf den Färöer Inseln war und einiges an roher Gewalt und Blutrausch erleben musste, sagte, sie hat so etwas noch nie vorher gesehen.

Ich selbst, die ich schon Jahre die Livestreams aus Japan verfolge um zu berichten, habe mit Tränen in den Augen vor meinem Monitor gesessen.

Wer meint, ich übertreibe, kann sich die Livestreams ansehen, sie sind immer noch abrufbar, und dann selbst entscheiden.

Diese Treibjagden rechnen sich nur durch die Lebendfänge. Eine stetig große Nachfrage nach Delfinen für Delfinarien hält diesen Wahnsinn am Leben.

Besucht kein Delfinarium, auch keinen Marinpark. Sei kein Teil des Problems, sei ein Teil der Lösung. Kläre deine Familie, deine Freunde auf.
Niemand der Delfine angeblich liebt, kann verlangen, dass dies mit ihnen geschieht.

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