Update im Dezember 2025
Die medizinischen Erkenntnisse werde ich stehen lassen.
Jedoch musste ich einige Textpassagen entfernen, da sie nicht mehr aktuell sind und auch nicht mehr stimmen. Denn den Studien der LMU und anderer Universitätskliniken und der BOVA Apotheke in England und Australien ist es zu verdanken, dass FIP bei Katzen auch in Deutschland legal behandelt werden darf.
Auf dieser Seite wird man zur deutschsprachigen Seite in Frankreich weitergeleitet, um das Medikament nach Rezeptausstellung durch den Tierarzt zu bestellen. https://www.fip.vet/blank-1
Es ist ein Paypal-Konto nötig, mit dem der Wirkstoff vorab bezahlt werden muss.
https://patient.pharmaciedelpech.fr:4443/index.php/login/portal/ava
Positiv ist, das Medikament ist sauber, die Dosierung korrekt und alle Eventualitäten des Schwarzmarktes sind ausgeklammert. Das ist extrem wichtig für den Erfolg der Behandlung!
https://www.fip.vet/_files/ugd/0323ca_e64bfccc1a05411597f1347b4aede0f7.pdf
Alter Text
In der LMU ist eine weitere breite Studie geplant, und zwar mit insgesamt 740 Katzen. Das ist eine Kooperation mit der Uni in Zürich. Dieses Mal gibt es keine Begrenzung der Entfernung. Angewendet wird das Medikament der BOVA Apotheke, das BOVA GS 441524. Die Tierbesitzer müssen die Kosten für die Medikamente in Höhe von etwa 1000 € selbst aufbringen, könnten ihr Tier aber legal und kontrolliert behandeln lassen.

Wendet euch im Bedarfsfall doch bitte an Medizinische Kleintierklinik in München https://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/baukasten-startseite/index.html
An den klinischen Symptomen hat sich natürlich nichts geändert. Auch der Vorwurf mancher Katzenbesitzer gegen Zuchten ist unverhältnismäßig, denn es gibt keine Zucht, ohne dass das FeCoV nachgewiesen werden kann.

Gleiches gilt auch für Tierheime und Vereine, die Katzen in Pflegestellen unterbringen. Das Feline Coronavirus ist, solange es nicht mutiert, ein harmloses Virus.
Nicht jeder hat Lust und Muse, sich die wissenschaftlichen Texte durchzulesen. Ich habe sie verlinkt und mit deepl. com übersetzt, dennoch ist der Inhalt „schwer verdaulich“. Daher lade ich eine Veröffentlichung von Synlab hoch, die vieles erklärt. https://nanopdf.com/download/synlabvet-synlabat_pdf
Und hier noch eine Datei aus der Facebookgruppe „FipSupport Germany“, die auch sehr gut alles zusammenfasst.
Nun zur Diagnostik. Der Nachweis einer ausgebrochenen FIP ist immer noch recht schwierig. Zu beachten ist, dass viele Untersuchungen gemacht werden müssen, um FIP einwandfrei zu diagnostizieren. Nach wie vor am schwierigsten zu diagnostizieren ist die neurologische Form der FIP.
Hämatologie und Serumchemie sind oft unspezifisch und nicht diagnostisch. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26185109/

Nach Hinweisen auf Antikörper im Blut und anderen Körperflüssigkeiten zu suchen, ist nicht sinnvoll.
Die Suche nach FCoV-Antigen in Makrophagen macht leider auch falsche positive Ergebnisse möglich. Diese Untersuchung galt lange als Goldstandard. Die Folie von Prof.Dr. Hartmann zeigt, dass auch hier viele falsch positive Ergebnisse angezeigt worden sind.

Beim PCR-Test sah es nicht viel anders aus.


Zum Stand der Forschung bezüglich Remdesivir in Australien und Großbritannien habe ich die verlinkten Seiten übersetzt und in einem Pdf gespeichert, um sie hier verfügbar zu machen.
Leider ist die Behandlung mit Remdesivir außerhalb Australiens und Großbritanniens aus rechtlichen Gründen nicht möglich.
Durch Umwidmung wäre zwar eine Behandlung möglich, aber da Remdesivir nur in 100 ml Flaschen verfügbar ist, und nicht haltbar gemacht werden kann, würde eine Behandlung einer Katze etwa 35.000 Euro kosten. Unbezahlbar.

Australien
Großbritannien
Weitere Quellen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6435921/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7379040/