Wir wissen es längst. Katzen kommunizieren mit bis zu 300 unterschiedlichen Mimiken miteinander. https://www.gentle-creek.de/www-gentle-creek-de-nachdenkblog/katzen-kommunizieren-mit-gesichtsausdruecken-miteinander/
Ich habe zurzeit zwei Freigänger, das sind Max und Moritz, die ihren Namen alle Ehre machen und reine Wohnungskatzen (Maine Coon), die in den Garten gehen, diesen aber nicht verlassen. Max und Moritz jagen und fressen Mäuse.
Mir ist aufgefallen, dass es einen gravierenden Unterschied im Verhalten der beiden Jäger gibt, je nachdem, ob sie Beute mitbringen, um sie zu fressen oder, sie hier laufen zu lassen und sie den anderen zu überlassen. Leonie und Emily sind total begeistert und kaum zu bremsen. Beide sind großartige Jägerinnen. Aber die Mäuse, die Max und Moritz meist in der Wohnung laufen lassen, sind oft unversehrt. Etwa 75 % der armen Tiere kann ich schnell fangen und wieder frei lassen. Die anderen sind entweder zu schnell oder Emily stört mich so sehr, dass die Mäuse irgendwo verschwinden. Dann stelle ich Fallen auf. Mit dem geeigneten Köder klappt das ganz gut. Etliche Mäuse und eine Ratte habe ich in Lebendfallen fangen und dann wieder in die Freiheit entlassen können. Soviel nur für diejenigen unter euch, die sich Sorgen um die Mäuse machen.
Totschlagfallen besitze ich nicht und die kommen mir auch nicht ins Haus.
Dass Muttertiere Beute lebend zu ihren Kitten bringen, ist bekannt. Denn sie sollen das Jagen üben und auch lernen, wie man die Beute tötet. Aber dass männliche Kastraten ihren Mitkatzen Beute mitbringen, das habe ich noch nicht gehört.
Es gibt immer noch einige, die behaupten, Katzen wären Einzelgänger. Sogar manche Publikationen verbreiten einen solchen Unsinn. Ich stelle hingegen fest, dass Katzen ein außerordentlich breites Repertoire an Sozialverhalten zeigen, wenn man sie denn lässt.
Hier zu sehen sind, eine Hausmaus, eine Gelbhalsmaus und eine Hausratte






Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Teilt sie mir gern mit.